Pressemitteilung: BER-Desaster gefährdet auch den Technologie- und Innovationsstandort Berlin

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Freitag, 27.07.2012, Berlin. Bola Olalowo, wirtschaftspolitischer Sprecher für Innovations- und Technologiepolitik, sagt zu den Auswirkungen des BER-Desasters auf Wissenschaft und Forschung in Berlin:

Der Berliner Senat verkennt die Auswirkungen der erneuten Verschiebung der Flughafeneröffnung für Innovationsprojekte in der Region Berlin-Brandenburg. Das zeigt die Antwort auf die Kleine Anfrage „Auswirkung des BER-Desasters auf Wissenschaft und Forschung“ (Drucksache 17/10 586).

Mit dem Projekt Modern Airport – Testbed for New Efficient Technologies (MATNET) sollten neue Wege in der Flughafensicherheit und im umfassenden Flughafenmanagement unter realitätsnahen Bedingungen erforscht und weiterentwickelt werden. Mit einem Etat von weniger als 500.000 Euro Landesmitteln aus Berlin und Brandenburg wurden bislang Fördermittel in Höhe von ca. 13 Millionen Euro aus der EU, dem Bund und der privaten Wirtschaft in die Region gezogen.

Die wiederholte Verschiebung der Flughafeneröffnung nimmt dem Referenzprojekt BER vollständig die Glaubwürdigkeit. Damit wird MATENT wie auch die beteiligten Forschenden und innovativen Unternehmen in Mitleidenschaft gezogen. Der Senat verspielt so ein wichtiges Innovationsprojekt und damit eine gute Entwicklungschance für die Berlin-Brandenburger Wirtschaft.