Vor Ort: Umweltgerechtigkeit? Nicht überall in Reinickendorf!

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Vorstellung eines Studienprojektes zur Umweltgerechtigkeit in den Quartieren Beusselstraße (Moabit) und Klixstraße (Reinickendorf).  Am Dienstag, den 16.06.2015 um 19 Uhr in meinem Abgeordnetenbüro

Aktuelle Untersuchungen zur Umweltgerechtigkeit in Berlin haben ergeben, dass zwei der drei am schlimmsten von negativen Umwelteinflüssen betroffenen Gebiete in Reinickendorf liegen: die Klixstraße und die Scharnweberstraße. Das bedeutet, die Bewohner*innen leiden hier unter hoher Luft- und Lärmbelastung sowie einem sehr geringen Anteil an Grünflächen in ihrem unmittelbaren Wohnumfeld. Außerdem wird das Bioklima und der soziale Status jeweils mit dem schlechtmöglichsten Wert beurteilt.

Was bedeutet das nun genau für die dort lebenden Menschen? Worin liegen die Ursachen für diese schlechte Einstufung der Lebensumstände? Welche Lösungen und Handlungsoptionen gibt es, um den Quartieren rund um die Klix- und die Scharnweberstraße eine neue Perspektive für die Zukunft zu geben?
Diesen Fragen hat sich eine Gruppe von Studierenden der TU Berlin im Rahmen eines Studienprojektes unter der Leitung von Frau Dipl.-Ing. Josiane Meier vom Institut für Stadt- und Regionalplanung der TU Berlin, Fachgebiet Stadt- und Regionalökonomie, gewidmet und sich die Quartiere Beusselstraße in Moabit sowie Klixstraße in Reinickendorf genauer angeschaut.

Die Ergebnisse ihrer Untersuchungen und einen Ausblick auf mögliche Verbesserungen in der Zukunft geben die Studierenden am Dienstag, den 16.06.2015 um 19 Uhr in meinem Büro in Reinickendorf.
Im Anschluss an die Präsentation besteht die Möglichkeit, mit den Studierenden, ihrer Dozentin Josiane Meier, dem Abgeordneten Bola Olalowo sowie Torsten Hauschild, dem Fraktionsvorsitzenden von Bündnis 90/Die Grünen in der BVV Reinickendorf über das Gesehene und Gehörte zu diskutieren.